WasserballWissenswertes

Wissenswertes

 

Was ist Wasserball?

Wasserball, eine gewalttätige Sportart, in der grobe Schläger und unverbesserliche Brutalos versuchen
im Schutze des trüben Wassers ihre ebenso unfairen Gegner zu verletzen und den hoffnungslos überforderten
Schiedsrichter zu hintergehen?

Nein! Wasserball ist zwar ein Sport, in dem es hart zur Sache geht. Aber wie bei jeder anderen sportlichen
Betätigung sind auch hier strenge Regeln festgelegt worden, die die Gesundheit der Akteure schützen sollen
und die es strikte einzuhalten gilt.

Der Schiedsrichter ist mit einer Fülle von Machtmitteln ausgestattet, um konsequent gegen Regelverstösse
und Unfairness einzuschreiten. So können Unsportlichkeiten, die bei verbalen Attacken gegenüber dem
Unparteiischen und den Gegenspielern beginnen und bei körperlicher Brutalität enden mit harten Sanktionen
wie Zeitstrafen, Spielsperren oder langfristiger Sperrung des Übeltäters geahndet werden.

Ausserdem wird durch die dämpfende Wirkung des Wassers den Bewegungen und Stössen die gefährliche
Energie genommen, die sie am Trockenen aufweisen und zu gravierenden Verletzungen führen können.
Dadurch wird Wasserball zu einem harten und kampfbetonten Spiel, in dem es trotzdem äusserst selten zu
ernsthaften Verletzungen kommt. Wasserball ist also ein idealer Sport für Leute die sich gerne in einem
körperlich anforderungsreichen Mannschaftssport messen wollen, ohne dabei ihre Gesundheit aufs Spiel
setzen zu müssen.

 

Kleines 1 x 1 des Wasserballs

Ein Wasserballspiel ist in vier Viertel zu je acht Minuten reiner Spielzeit unterteilt, das heisst bei Spielunterbrüchen
wird die Spielzeit angehalten. Zwischen den Spielabschnitten gibt es eine Pause von zwei Minuten. Nach
dem 2. Spielabschnitt beträgt die Pause fünf Minuten. Ein normales Spiel dauert damit ungefähr eine Stunde.

Das Spielfeld muss mindestens 25 Meter und maximal 33 Meter lang sein.
Eine minimale Wassertiefe von 1.8 Meter ist vorgeschrieben, um das Abstehen der Spieler auf dem
Grund zu erschweren. Die Wassertemperatur muss mindestens zwanzig Grad betragen.

Eine Wasserballmannschaft besteht aus maximal 13 Spielern, wobei ein Torhüter und sechs
Feldspieler gleichzeitig im Wasser sind. Auswechslungen können jederzeit und unbeschränkt
vorgenommen werden. Es dürfen jedoch höchstens sieben Spieler gleichzeitig im Wasser sein
und der austretende Spieler muss vom neueintretenden Spieler an der eigenen Torlinie
abgelöst werden.

Bei leichten Fehlern erhält der Gegner einen Freistoss. Leichte Fehler sind
die folgenden Vergehen:

  • - Es ist nicht erlaubt den Ball unter die Wasseroberfläche zu drücken.
  • - Der Ball darf nur mit einer Hand gehalten werden.
  • - Der Gegner darf nur unter Wasser gedrückt werden, solange er den Ball hält. Wenn er
    den Ball loslässt oder weiterspielt, muss er sofort losgelassen werden.
  • - etc.

Bei schweren Fehlern (übertriebene Härte, zurückhalten eines entwischten Gegners, ...)
wird der fehlbare Spieler mit einer Zeitstrafe belegt. Der Ausschluss dauert 20 Sekunden,
jedoch nur bis zum nächsten Tor. Ein Spieler mit drei persönlichen, schweren Fehlern
wird für den Rest des Spieles ausgeschlossen. Bei einer Brutalität wird der Spieler direkt
vom Spiel ausgeschlossen und es können je nach Schwere des Vergehens weitere Spielsperren
verhängt werden.

Mit der 30-Sekundenregel soll das Spiel schneller gemacht werden. Dabei muss die Mannschaft,
die im Ballbesitz ist innerhalb von fünfunddreissig Sekunden ihren Angriff mit einem Torschuss
abschliessen. Gelingt ihr das nicht, so erhält die gegnerische Mannschaft den Ball zugesprochen
und kann nun ihrerseits versuchen einen erfolgreichen Angriff zu starten.

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